Wir tun etwas für unsere Umwelt

Wir sind CHEMICA und wollen konsequent unseren Beitrag leisten, Teil der Lösung für eine nachhaltige Zukunft zu sein.


Nachhaltigkeit ist für manche eine politische Vision, für andere Marketing-Feigenblatt. Für uns ist sie eine Verpflichtung, eine der großen Aufgaben von heute. Für ein lebenswertes Morgen. Wir als Unternehmen wie Mitarbeiter nehmen sie ernst und halten sie für zu wichtig, als dass wir versprechen, alles auf einmal umgestalten zu können. Aber wir haben uns dafür auf den Weg gemacht. Einiges ist erreicht, vieles an Umstellung in Arbeit. Aber sie kommt – und spielt bei jeder unserer Entscheidungen eine große Rolle. Das wird bei allen Fortschritten so bleiben. Umfassend nachhaltiges Denken und Handeln kann zwar mit Erfolgen bei Teilschritten zufrieden sein – aber darf sich niemals damit zufrieden geben.


Dennoch sind wir auf vieles bereits stolz: So haben wir unser komplettes Sortiment in den letzten Jahren auf Flaschen und Kanister aus PET umgestellt. Klar und sauber – vor allem aber für einen möglichst hohen Recycling-Anteil.

Zahlen und Fakten

1. Gewichtsreduzierung

Ein handelsüblicher 5l Kanister aus HDPE wiegt rund 120g. Der unsrige aus PET bringt nur 92g auf die Waage – eine Einsparung von rund 23% Kunststoff. So schränken wir pro Jahr den Verbrauch von Kunststoff erheblich ein. Nur ein Beispiel aus dem Sortiment, es betrifft alle Gebinde in unserem Lieferprogramm.

2. CO2 Einsparung

Für unsere PET Inhouse-Fertigung beziehen wir die Kanisterrohlinge (PREFORM) zu 150.000 Stk pro LKW-Ladung. Handelsüblich werden fertig produzierte Kanister gekauft und transportiert. Auf einen LKW passen davon lediglich ca. 12.000. Für die Produktion von beispielsweise 1,5 mio Kanistern 5l benötigen wir nur 10 LKW-Ladungen mit Preformen. Um die gleiche Menge zugekaufter HDPE Kanister zu befüllen, wären 125 LKW-Ladungen erfoderlich, eine Differenz von 115. Bei der Verbrennung von einem Liter Diesel entstehen 2,65 kg CO2. Bei fertig produzierten Kanistern müsste der LKW etwa 500km Anlieferstrecke zurücklegen. Bei durchschnittlichem Dieselverbrauch von 28 Litern pro 100km werden auf einer Tour 140 Liter Diesel verbraucht, somit 370 kg CO2 freigesetzt, im Beispiel eine Gesamtmenge von 46,375 to CO2. Mit der PET Inhouseproduktion sparen wir hingegen 42,665 to CO2. Eine Reduzierung um mehr als 90%. Dazu kommt die Einsparung der Dieselmenge als fossilem Brennstoff selbst. Deutlich weniger LKWs fahren für uns auf den Autobahnen, weniger Stickoxyd fällt bei weniger Abgasen an. Damit entlasten wir auch die Luft – und helfen der Umwelt gleich in mehreren Hinsichten.

3. Einsatz von recyceltem Material

Seit Frühjahr 2021 stellen wir unser Sortiment auf Flaschen und Kanister mit Recyclat-Anteil um. Wir beginnen mit der 5l Aufmachung und einer Quote von 30%. Dieser Mengenanteil soll noch deutlich erhöht werden, der Anteil an Umverpackungen reduziert.

4. Weiterentwicklung

Mit Universitäten arbeiten wir, wo möglich, an alternativen, naturverträglichen Inhaltsstoffen. Sie müssen mindestens ebenso wirksam sein wie die bisherigen, im besten Fall mit weniger Materialeinsatz eine höhere Leistung erzielen. Hier sind wir noch im Forschungsstadium.

5. Öko-Bilanz

Wir wollen sukzessive unseren ökologischen Fussabdruck (CO2) verringern, jeweils in Relation zu unseren Erfolgen am Markt. Denn je mehr wir unsere Kunden von unserem Anliegen glaubwürdiger Nachhaltigkeit bei Produkten wie Abläufen überzeugen können, desto weniger kommen solche von Herstellern zum Einsatz, die es weniger ernst damit nehmen als wir.

Maßnahmen und Einsparungen

23% Kunststoff

90% C02

33% Recyclat

88% Stickoxid